Flohmarkt - Das Paradies für Second Hand Fans

Wie ihr sicher schon bemerkt habt, bin ich ein Fan von Kleidung und Accessoires aus zweiter Hand. Neben Second-Hand- und Vintage-Läden sind Flohmärkte die ultimative Shoppingmöglichkeit für Gebrauchtes und Altes. Second-Hand-Sachen haben einen Vorteil, den man erst auf den zweiten Blick erkennt: sie sind die wohl nachhaltigste und umweltfreundlichste Art, sich anzuziehen.

Hier habe ich ein paar Tipps für den Flohmarktbesuch zusammengestellt.

1. Flohmarkt auswählen

In jeder Stadt, auch in Kleinstädten, gibt es unterschiedliche Flohmärkte. Zum einen regelmäßige Veranstaltungen, die wöchentlich oder einmal im Monat stattfinden, und zum anderen besondere Märkte, meist nur einmal jährlich. Besonders beachten sollte man, ob auf dem Flohmarkt hauptsächlich Händler verkaufen, oder auch Privatleute. Händler möchten meist an den Sachen verdienen, deshalb sind die Preise höher als bei privaten Verkäufern, die ihre alten Sachen loswerden wollen. Eine weitere Möglichkeit sind Spendenflohmärkte, die einem wohltätigen Zweck dienen - hier kann man ein Schnäppchen für die gute Sache machen. Sehr empfehlenswert!

2. Planung

Statt wild drauflos zu stürmen, sollte man sich schon einen Tag vor dem Flohmarktbesuch Gedanken über folgende Fragen machen: Was will ich kaufen? Wie viel Geld möchte ich ausgeben? Man sollte schon vorher einen groben Überblick darüber haben, was man will - lieber Kleidung oder Accessoires beispielsweise. Ich halte oft nach Kleidungsstücken mit einem schönen Muster Ausschau und achte dabei weniger auf die Größe, da ich den Stoff später zu etwas Neuem verarbeiten möchte, Kleider und Röcke kann man außerdem leicht kürzen. Es ist gut, etwas kreativ um die Ecke zu denken und nicht nur das Kleidungsstück zu sehen, das man kauft, sondern auch, was es einmal werden könnte. Wichtig ist, sich ein grobes Budget zu setzten und dieses in kleinen Scheinen oder Münzen im Portmonee zu haben - Hundert-Euro-Scheine wird auf dem Flohmarkt niemand wechseln können.

3. Verhandeln

Um einen guten Preis zu erzielen, ist Verhandeln besonders wichtig. Auf Flohmärkten ist das üblich und wird meist sogar erwartet. Unverschämt zu werden, ist allerdings ein No-Go! Normalerweise nennt der Verkäufer zuerst einen Preis und der Käufer macht ein Gegenangebot. Der Endpreis liegt dann irgendwo in der Mitte.

 

Bleibt nur noch zu sagen: Viel Spaß auf dem Flohmarkt!

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Kommentare: 4
  • #1

    Mary (Sonntag, 01 November 2015 14:03)

    Gute Ideen und Tipps!
    Die Tasche auf dem Foto hätte ich auch gerne:)

  • #2

    Nina (Dienstag, 03 November 2015 20:52)

    Flohmärkte sind echt toll =)
    Die Idee mit der Planung finde ich super. Beim nächsten Flohmarkt bin ich nicht mehr so hilflos.
    Liebe Grüße

  • #3

    Sarah von Fashion-Library (Dienstag, 25 Oktober 2016 19:52)

    Liebe Susi,
    mir gefällt dein Beitrag sehr gut. Ich liebe Trödelmärkte. Am besten Echte mit Trödel. Da hab ich schon tolle Dekostücke, LPs und Co. erstanden. Und ich verhandel immer knallhart. Macht aber auch Spass. Erst jetzt am Wochenende war ich durch Zufall auf meinen ersten Mädels-Klamotten-Flohmarkt. Hab einen Pulli und ein wunderschönes Kleid im Stil von Chanel erstanden.

    Liebe Grüße Sarah

  • #4

    Ruhrstyle vegan.nachhaltig.fair. (Donnerstag, 27 Oktober 2016 10:56)

    Ach ich kann deine Flohmarktliebe sehr gut verstehen, denn ich bin genauso eine Trödelgängerin. Die Teile die man drt ergattert sind einfach etwas besonderes und erzählen ja ab und an sogar eine tolle Geschichte.

    Viele Grüße
    Rebecca